Aquarellmalerei

Der Begriff „Aquarell“ kommt vom lateinischen Wort aqua (Wasser). Es bezeichnet ein mit transparenten, nicht deckenden Wasserfarben gemaltes Bild. Das Charakteristische des Aquarells ist seine Transparenz.

Die Farben sollten nicht zu dick verwendet werden. Den Gegensatz bildet die Gouachemalerei mit deckenden Wasserfarben.

Die aus feinkörnigem Pulver bestehenden Farbmittel werden mit Wasser auf den hellen Malgrund aufgetragen. Durch das schnelle Trocknen der Farbe sind Korrekturen kaum möglich. Im Gegensatz zu Ölfarben ist der Unterschied zwischen den feucht aufgetragenen und den getrockneten Farben groß, Farbintensität und Leuchtkraft sind im trockenen Zustand wesentlich geringer.

Für die Aquarellmalerei können vielseitige Techniken angewendet werden. Dafür ist neben Übung auch das notwendige Werkzeug und Wissen in deren Anwendung hilfreich.

In der Kreativen Malschule können Sie den Umgang mit Aquarellfarben von Grund auf lernen. Ein Fülle praktischer und konkreter Tipps sowie genaue Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema Aquarell „Himmel aquarellieren“:

„Beim Himmel können Sie sich richtig austoben. Falls Wolken am Himmel sind, sollten Sie diese als weiße Flächen zunächst aussparen. Die gesamte Fläche des restlichen Himmels können Sie mit einem Pinsel, der nur mit Wasser getränkt ist, grob anfeuchten. Wenn Sie dann die Farbe des Himmels auf die feuchte Fläche geben, wird diese sich sehr gleichmäßig verteilen. Man spricht in dem Fall auch von Nass-in-Nass-Technik. Sie können auch ein wenig damit spielen und nur an einigen Stellen Farbe auftupfen. Sie werden so wolkige Effekte erzielen, die an sich schon aussehen wie natürliche Wolken am Himmel. Für einen blauen Himmel sollten Sie ein stark verdünntes, mittleres Blau, wie Ultramarinblau verwenden. Ein Azurblau mag zwar zunächst heller und deshalb passender für den Himmel aussehen, es ist jedoch immer leicht grünlich, sodass Sie damit kaum ein authentisches Himmelblau mischen können. (…)“


Viele praktische und konkrete Tipps und genaue Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema Aquarell „Gleichmäßige Farbgebung mit ausgesparten Flächen“:

„Eine der Hauptschwierigkeiten des Aquarells beruht auf der Notwendigkeit von Aussparungen und ihrer Handhabung auf dem Papier: Bei einem Himmel z.B. muss alles, was heller ist, ausgespart bleiben: der Ockerton eines Schornsteins würde sich mit dem Blau des Himmels mischen, wenn nicht die Stelle, die er einnehmen soll, von dieser Stelle frei gehalten würde. (…) Versuchen Sie, eine gleichmäßig getönte Farbfläche anzulegen, in der ein Teil ausgespart bleibt.

In die Mitte des Blattes zeichnen Sie ein Motiv, z.B. eine Blume, deren Gestalt sich von der aufzutragenden Farbe weiß abheben soll. Sie müssen vorsichtig vorgehen, damit Sie nicht in das auszusparende Motiv hineinmalen. Wenn man bei der Zeichnung angelangt ist, arbeitet man abwechselnd auf beiden Seiten des Motivs. So kann man vermeiden, dass einzelne Pinselstriche trocknen, weil die Arbeit nicht schnell genug voran geht. Hier ist es besonders günstig, das Papier im voraus anzufeuchten, weil dadurch das Aufsaugen der Farbe und das Verdunsten des Wassers verzögert wird. (…)“

 

Zeichnen und Malen

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