Aquarellfarbe

Aquarellfarben bestehen aus fein gemahlenen Pigmenten, die in Wasser gelöst und so auf Papier als Malgrund aufgetragen werden. Die Farbe dringt in die Fasern des Papiers ein, wo sich die Pigmentteilchen zwischen den Fasern ablagern. Die Haftung der Pigmentteilchen wird durch Zusatz eines verklebenden Stoffes (Zucker oder Pflanzengummi) erreicht. Manche Künstler stellen ihre Aquarellfarben selbst her; das Rezept ist relativ einfach:

Selbst hergestellte Aquarellfarbe
2 Teile Wasser
1 Teil Gummi arabicum
Pigment

Das Wasser wird erhitzt und das Gummi arabicum hinzugefügt. Dieses Gemisch stehen lassen: Nach ein bis zwei Tagen ist das Gummi arabicum vollständig gelöst. Nun wird das Pigment eingerührt, bis ein dicker Brei entsteht.

Wer auf die eigene Herstellung der Farben verzichten möchte, findet im Fachhandel fertige Aquarellfarbe in vielen Variationen vor:

  • Tiegel mit feuchter Aquarellfarbe – einzeln oder in Kästen zu 6 bis 24 Farben.
  • Tuben mit feuchten Aquarellfarben – eine mit Ölfarben vergleichbare Farbpaste, die sich sehr schnell in Wasser auflösen lässt (erhältlich in verschiedenen Größen – Mengenangaben in ml).
  • Flaschen mit Schraubverschluss (hauptsächlich im Grafik-Design- Bereich verwendet).
  • Farbkästen mit trockenen Aquarellfarben zum Anmischen. Sie eignen sich besonders zum Malen im Freien. Farbkästen gibt es in allen Größen und Variationen. Wenn eine Farbe verbraucht ist, lassen die einzelnen Farben sich leicht austauschen.

 

Die gängigsten Aquarellfarben sind:

  • Zitronengelb
  • Kadmiumgelb mittel
  • Gelber Ocker
  • Siena natur
  • Sepia
  • Kadmiumrot
  • Alizarinrot
  • Permanentgrün
  • Smaragdgrün
  • Kobaltblau
  • Ultramarinblau
  • Preußischblau
  • Paynes Grau
  • Elfenbeinschwarz

 

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