Acrylfarbe

Im Allgemeinen hat Acrylfarbe immer noch den Ruf, mehr in der Hobbykunst Anwendung zu finden und wird in der professionellen Szene eher belächelt. Das liegt vor allem daran, dass sie ein sehr junges Malmaterial ist und man noch nicht weiß, wie alterungsbeständig Acrylbilder sind. Schließlich hat man es bei der Ölmalerei mit reinen Naturprodukten zu tun, bei der Acrylmalerei dagegen mit Kunststoff. Wobei allerdings nur das Bindemittel aus Kunststoff besteht und die Pigmente die gleichen sind, die auch bei der Ölmalerei Verwendung finden.

Acrylfarbe verliert dadurch, dass das Bindemittel viel Wasser enthält, beim Trocknen sehr viel an Volumen. Das bedeutet, dass dicke Farbschichten, nachdem sie einige Monate richtig durchgetrocknet sind, um einiges flacher erscheinen, als es beim Auftragen der Farbe der Fall ist. Eventuell ist das für Sie von Bedeutung, wenn Sie ein Kunstwerk in Primamalerei bzw. Nass-in-Nass-Technik mit besonders pastosem Farbauftrag malen wollen. Einer der angenehmsten Unterschiede zur Ölmalerei besteht darin, dass Acrylfarben nahezu geruchlos sind und das Lösungsmittel Wasser anders als das in der Ölmalerei verwendete Terpentin ungiftig ist.

 

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