Warum technische Qualifikation der Treibstoff der Zukunft ist

Zu Recht rücken zu Beginn des neuen Jahrtausends Fragen der Bildung und Ausbildung in den Vordergrund. Denn schon heute ist erkennbar, dass uns in Deutschland bald eine Menge hoch qualifizierter Menschen fehlen. Gerade in Naturwissenschaften und in technischen Disziplinen verdoppeln und verdreifachen Forschungsergebnisse und neue Entwicklungen das vorhandene Wissen innerhalb weniger Jahre. Um bei der Geschwindigkeit auf der Höhe der Zeit zu bleiben, ist eine gute Wissens- und Methodengrundlage nötig und lebenslanges Lernen angesagt.

Wir befinden uns erst am Anfang der dritten industriellen Revolution. Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Informations- und Nanotechnologie sind die Treiber. Lean Management, ausdifferenzierte Teilsysteme, globale Netzwerke und weltweit organisierte Zulieferung (global sourcing) bilden den strukturellen Hintergrund, vor dem sich die technischen Veränderungen durchsetzen. In den ehemals hoch industrialisierten Ländern Europas geht es weniger um den oft vorhergesagten Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, sondern viel mehr um den Wandel zur Hochtechnologie-Gesellschaft.

Nicht das Ende der industriellen Fertigung steht bevor – wir befinden uns in den Startblöcken zu einer neuen Industriegesellschaft, die neue Maschinen, Fertigungsverfahren und Materialien für die Massenproduktion in anderen Ländern entwickelt oder hoch spezialisierte Produkte in kleinen Losgrößen herstellt. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten gezwungen sein, Industrien permanent neu zu erfinden. Das erfordert ein enormes Potenzial an technischem Know-how, Begeisterung und Erfindungsgabe. Und das haben bisher Menschen in Deutschland immer wieder aufgebracht. Zusammengefasst heißt das

  • Hoch qualifizierte Mitarbeiter fehlen
  • Neues Wissen potenziert sich innerhalb weniger Jahre
  • Mikroelektronik, Informations- und Nanotechnologie bestimmen die Entwicklung der dritten industriellen Revolution
  • Globalisierung erfordert neue arbeitsteilige Prozesse

Technische Berufe verändern sich laufend

Damit wir die Herausforderung der dritten industriellen Revolution meistern, ist Qualifikation das A und O. Allen, die bereits in technischen Berufen ihre/n Frau oder Mann stehen, und dem technischen Nachwuchs zeigen wir auf dieser Site gern folgendes:

  • Technologischer Wandel birgt Chancen zur Neuorientierung im Beruf
  • Industrieumbau schafft Arbeitsplätze für höher Qualifizierte
  • Weiterbildung und Qualifikation sichern Arbeitsplätze
  • Qualifikation ermöglicht Aufstieg und mehr Wohlstand
  • Beruflicher Aufstieg schafft Entscheidungsspielräume im Job

Qualifikation und Weiterbildung

Hat es noch im letzten Jahrhundert ausgereicht, Berufsausbildungen und Berufsqualifikationen im Rhythmus von 25-35 Jahren auf zeitgemäße Strukturen und Inhalte zu überprüfen, so werden sich in Zukunft Berufsbilder wahrscheinlich alle 10-15 Jahre grundlegend ändern. Fortbildung, Umorientierung, Qualifikation sind für alle Menschen in Deutschland zu lebensbegleitenden Schlüsselwörtern geworden.

Qualifikation bedeutet:
1. fachliche Qualifikationen durch abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium, berufliche Erfahrung, Spezialkenntnisse aus Weiterbildung und Praxis
2. Schlüsselqualifikationen als Fähigkeiten, Einstellungen und Strategien, die nützlich sind, wenn es Probleme zu lösen gilt. Dazu zählen Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, Handlungskompetenz und Selbstkompetenz.

Sowohl fachliche als auch Schlüsselqualifikationen sind Gegenstand von Weiterbildungskonzepten. Denn beide müssen regelmäßig aufgefrischt werden, um mitzuhalten. Gerade Schlüsselqualifikationen wird immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Wer methodisch gut vorgeht, selbstbewusst und kooperativ agiert, der bewältigt jede Aufgabe und erarbeitet sich schneller neue Themen.

 

Technik

Industriemeister Metall, Meister Elektrotechnik, Maschinenbautechniker, Mechatronik-Techniker, Telekommunikationstechniker oder Netzwerktechniker LAN sind Berufe mit Zukunft. Weiterbildung für Facharbeiter und Berufseinsteiger lohnt sich.