IT-Berufe sind ein Dauerbrenner

Das IT-Fieber hat nach der New Ecoomy-Krise um das Jahr 2000 wieder weit um sich gegriffen. Immer mehr Prozesse werden auch in den Industrien vernetzt und elektronisch gesteuert. Der Bedarf an Fachkräften ist enorm. Er ist so groß, dass man heute schon den IT-Experten von morgen eine Jobgarantie geben kann.

Man wird sich um Sie reißen, wenn Sie Systeminformatiker/in, Systemelektroniker/in, Fachinformatiker/in, Telekommunikationstechniker/in oder Netzwerktechniker/in sind.

So gilt auch in der Metall- und Elektroindustrie: Techniker mit den folgenden Qualifikationen stehen praktisch unter Naturschutz:

Systeminformatiker/in
Überall kommunizieren Menschen miteinander, verschicken Bilder, Töne, Texte oder Daten per Kabel, Satellit oder Funk. Systeminformatiker stellen sicher, dass das reibungslos funktioniert. Sie produzieren Geräte und Anlagen für Datenverarbeitung und -übertragung, Telekommunikation und Funktechnik, programmieren und optimieren die Geräte, beheben Störungen. Sie arbeiten entweder im Service oder in Entwicklungs- und Versuchswerkstätten. Systeminformatiker sorgen für Verbindung rund um die Welt.

IT-Systemelektroniker/in
IT-Systemelektroniker planen und realisieren Informations- und Telekommunikationssysteme. Das sind zum Beispiel PC-Netzwerke, Mobilfunknetze oder elektronische Gebäudesicherungsanlagen. Entsprechend den Anforderungen suchen sie passende Geräte und Einzelteile aus, modifizieren sie, bringen alles zum Laufen und weisen ein. Neben der Hardware sorgen sie auch für eine speziell gesicherte Stromzufuhr. IT-Systemelektroniker arbeiten häufig bei Anbietern von IT-Systemen oder bei Betreibern von Fest- oder Funknetzen

Fachinformatiker/in
Fachinformatiker analysieren, planen und entwickeln komplexe, kundenspezifische Hard- und Softwarelösungen. Dies können Server-Client-Systeme oder Datenerfassungs- und -auswertungsprogramme sein. Sie beraten Kunden und schulen Benutzer im Umgang mit neuer Technik.
Den Beruf gibt es in zwei Fachrichtungen:

Fachrichtung Systemintegration
Fachrichtung Anwendungsentwicklung

IT-Systemkaufmann/frau
Kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Know-how ist bei IT-Systemkaufleuten genauso gefragt wie gute IT-Kenntnisse. Sie beraten, kalkulieren Aufträge und rechnen Leistungen ab. Sie beobachten Entwicklungstendenzen in der IT-Branche und kennen den Produktmarkt sehr genau. Daher entwickeln sie auch Konzeptionen für Werbung und Verkaufsförderung.

Informatikkaufmann/frau
Informatikkaufleute haben von allen IT-Fachkräften das umfangreichste betriebswirtschaftliche Know-how. Als Angestellte in den EDV-Abteilungen von großen Unternehmen beschaffen sie für die Mitarbeiter die passende IT-Systemausstattung und Anwendersoftware. Dafür analysieren sie die Arbeitsabläufe der Fachabteilungen und beauftragen nach wirtschaftlichen Aspekte Hard- und Softwarefirmen. Zusätzlich verwalten sie Computernetzwerke und Telekommunikationsanlagen.

IT-Lehrgänge für Sie!

Netzwerktechniker/in LAN
Häufig schon die Seele des Betriebs, denn ohne Netzwerkinfrastruktur läuft in vielen Unternehmen nichts mehr nach Plan. Groupware und Multimedia zum Laufen bringen, drahtlose Verbindungen herstellen, Internetanbindung sicherstellen, für störungsfreie Kopplungen und Datensicherheit sorgen – das sind typische Aufgaben. Dabei steigen die Anforderungen an Netzwerktechniker ständig. Ein interessanter Beruf!

Telekommunikationstechniker/in
Multifunktionale Telefonsysteme, VoIP, Internet, UMTS – bei so vielfältigen Kommunikationswegen brauchen Unternehmen zunehmend Fachleute, die für reibungslosen Informationsfluss sorgen. Und das sind die Telekommunikationstechniker/innen. Sie kennen den aktuellen Markt der TK-Medien, können den Nutzen jedes Systems für das Unternehmen bestimmen, planen den Einsatz der Geräte und richten die notwendigen Netze her. Installieren, vernetzen, warten und technisch auf der Höhe de Zeit sein. Das erwartet man von Telekommunikationstechniker/innen.