WLAN – jung, schnell, ungebunden

Mobil kommunizieren – und mobil im Internet surfen: Die drahtlosen Netzwerke erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ende 2006 wurden in Deutschland bereits sieben Millionen Breitbandanschlüsse per WLAN betrieben. Auch die Zahl der Hotspots, die mit ihren öffentlichen WLAN-Zugängen die kabelfreie Kommunikation für jedermann ermöglichen, nimmt ständig zu.

Immer mehr Menschen können sich so in Flughäfen, Restaurants und Cafés mit ihrem Laptop oder Handy ins Internet einwählen. In vielen Großstädten werden bereits Hotzones eingerichtet – Stadtteile in denen man überall sofort ein Netz findet. Die großen Vorzüge der drahtlosen Netze sind zweifelsfrei ihre Mobilität und Flexibilität. Zudem kommen sie ohne teure Infrastruktur aus.

Ein entscheidender Nachteil der drahtlosen Kommunikation ist allerdings ihre Unsicherheit und Anfälligkeit. Bei der Übertragung von Daten per Funk oder Infrarot-Licht kommt es viel häufiger zu Störungen und Netzausfällen als bei der direkten physischen Verbindung von Geräten. Auch treten massivere Sicherheitsprobleme auf, als bei leitungsgebundener Übertragung. Per Funk übermittelte Daten können sehr leicht von Dritten empfangen, aufgezeichnet und manipuliert werden.

Eine Schwachstelle vieler Hotspots ist, dass die Daten meist unverschlüsselt versendet werden. Jeder Hotspot-Nutzer sollte sich deshalb über das Sicherheitsniveau vorab informieren.

Übrigens: Nach einem Urteil des Landesgerichts Wuppertal vom 19.10.2010 ist das „Schwarzsurfen“ in unverschlüsselt betriebenen fremden WLAN-Funknetzen nicht strafbar. Es erfülle weder einen Straftatsbestand nach dem Telekommunikationsgesetz, noch nach dem Strafgesetzbuch oder dem Bundesdatenschutzgesetzes.

 

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