Erziehungsstile

In der Erziehung spricht man von verschiedenen Erziehungsstilen, die sich nach ihren Methoden, Grundsätzen und ihrem theoretischen Hintergrund unterscheiden. Nach Kurt Lewin unterscheidet man drei Hauptstile „autoritär“, „laissez-faire“ und „demokratisch“, die nach dem Soziologen und Psychologen Glen Elder innerhalb dieser Kategorien um vier erweitert werden.

Dabei handelt es sich um „Spielarten“ der drei Hauptstile.

Beachten Sie bitte, dass diese Stile so gut wie nie in Reinkultur in der Erziehungspraxis vorkommen. Eltern und Erzieher verhalten sich manchmal zu nachsichtig und manchmal zu autoritär. Ein Erziehungsverhalten, dass aber grundsätzlich von Liebe, Akzeptanz und Wertschätzung des Kindes als Person geprägt ist, verträgt auch den ein oder anderen Fehler.

Hier lesen Sie mehr darüber:

  1. Der autoritäre Erziehungsstil: „Du machst was ich will!“
  2. Antiautoritärer oder Laissez-Faire-Erziehungsstil: „Mach was du willst!“
  3. Demokratischer/liberaler Erziehungsstil: „Wir entscheiden gemeinsam!“

 

Kindererziehung

Nie zuvor war die Verunsicherung über Erziehung größer als heute. Gerade weil wir alles richtig machen wollen, sind wir orientierungsloser denn je.