Vom Vorschulkind zum Schulkind

In dieser Periode zwischen drei und sechs Jahren schreitet die intellektuelle Entwicklung in Siebenmeilenstiefeln voran. Ihr Kind ist voller Neugierde und Wissensdurst und fragt Ihnen Löcher in den Bauch. Es ist die Zeit der nicht enden wollenden Warum-Fragen, auch zweites Fragealter genannt.

Ihr Kind will den Dingen jetzt auf den Grund gehen. Es versucht einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Die sprachliche Entwicklung macht große Fortschritte.

Das Kind löst sich mehr und mehr von seinen Eltern und der  Kontakt zu anderen Kindern bekommt jetzt Bedeutung. Mit dem Besuch des Kindergartens lernt Ihr Kind sich in eine Gruppe einzufügen. Es erprobt seine Durchsetzungsfähigkeit und erfährt, dass es auch einmal zurückstecken muss. Die soziale Entwicklung schreitet voran. Der Spaß am spielerischen Lernen wird im Idealfall im Kindergarten gefördert, so dass es gut auf den neuen Lebensabschnitt als Schulkind vorbereitet ist.

Mit dem Eintritt in die Schule ändert sich sehr viel für Ihr Kind und die ganze Familie.
Es gibt einen festen Stundenplan, es gibt Hausaufgaben, es werden Leistungen verlangt. Konnte Ihr Kind in den ersten Lebensjahren genügend Selbstvertrauen entwickeln, so ist es meist auch motiviert. Kinder wollen in der Regel in die Schule gehen, sie wollen Lesen und Schreiben lernen. Versuchen Sie diese Lust am Lernen zu erhalten, indem Sie nicht nur auf Leistung setzen. Und verplanen Sie Ihr Kind nicht völlig, denn auch „zweckfreies“ Spielen, Freizeit und Freunde sind wichtig für die Entwicklung und brauchen Raum.

 

Kindererziehung

Nie zuvor war die Verunsicherung über Erziehung größer als heute. Gerade weil wir alles richtig machen wollen, sind wir orientierungsloser denn je.