Vitamine — die lebenswichtigen Helfer!

Vitamine liefern selbst keine Energie. Sie sind auch keine Baustoffe von Gewebe und Organen. Und trotzdem findet ohne Vitamine Leben nicht statt. Vitamine sind organische Verbindungen, die im Körper wie Katalysatoren wirken. Sie sorgen für das Funktionieren des Stoffwechsels, regulieren die Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Sie sind wichtig für den Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen und für den Abbau und die Beseitigung von Stoffwechsel-Endprodukten.

Vitamine können Vorgänge ankurbeln, beschleunigen und sie wirken mit Enzymen und anderen Substanzen zusammen im Körper. Kurz: Sie stellen sicher, dass der Organismus optimal arbeitet.

Vitamine können zum größten Teil nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Sie sind essentiell, das heißt, wir sind angewiesen auf die Vitamin-Zufuhr durch unsere Nahrung. Einige Vitamine, wie zum Beispiel Beta-Carotin, werden dem Körper als Provitamine zugeführt und von ihm umgewandelt.

Bei den Vitaminen unterscheidet man die Gruppe der wasserlöslichen (hydrophile) und der fettlöslichen (lipophile):

Wasserlösliche Vitamine sind:

  • Vitamin C
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Niacin (Nicotinsäure, Vitamin B3)
  • Pantothensäure (Vitamin B5)
  • Vitamin B6
  • Biotin (Vitamin B7, Vitamin H)
  • Vitamin B9 (Folsäure)
  • Vitamin B12

Fettlösliche Vitamine sind:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

Über Funktionen und Aufgaben der einzelnen Vitamine können Sie sich im Vitamin-Lexikon „Vitamine A-Z“ informieren.

 

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