Die Häuser – die Milieueinwirkung

Neben dem Tierkreis finden wir im Horoskop eine weitere zwölffache Einteilung. Es handelt sich um die zwölf Häuser. Sie bilden ein Bezugssystem zwischen dem Individuum und der Umwelt. Dabei stellt jedes Haus einen bestimmten Lebensbereich dar.

Im Horoskop zeigt die Anzahl und Stellung der Planeten in den Häusern an, in welchem dieser Bereiche sich das Individuum ausdrücken möchte und auf welche Art.

Während die Tierkreiszeichen eher den genetischen Anlagen eines Menschen entsprechen, stehen die Häuser für die Umwelteinflüsse.

Das Häusersystem ist vom verhaltenspsychologischem Standpunkt aus der wichtigste Deutungsfaktor in der Astrologischen Psychologie.

In der antiken Astrologie teilte man die Häuser in 12 gleich große 30°-Abschnitte ein. Im Lauf der Zeit entwickelte man immer differenziertere Methoden.
Nach „neueren“ Methoden ergeben sich unterschiedlich große Häuser. Zu den heute gebräuchlichsten Methoden gehören die Häusersysteme von Campanus (13. Jh.), Regiomontanus (15. Jh.), Placidus (17. Jh.) und das Geburtsort-Häuser-System von Dr. Walter Koch (20. Jh.).

Letzteres liefert die differenziertesten psychologischen Aussagen und hat sich auch in der astrologischen Praxis am besten bewährt. Die Huber-Methode arbeitet deshalb ausschließlich mit dem Häuser-System nach Koch.

 

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