Aspekte – die Bewusstseinsstruktur

Da die Planeten in unterschiedlichen Geschwindigkeiten um die Sonne kreisen, bilden sie, von der Erde aus gesehen, unterschiedliche Winkel im Horoskop. Diese Stellung der Planeten zueinander nennt man Aspekte.

Technisch gesprochen handelt es sich um genormte Winkelbeziehungen, entsprechend dem 30-Grad-Maß.

Inhaltlich stellen die Aspekte in ihrer Verbundenheit im Horoskop eine Art Kommunikationsnetz zwischen den Planeten dar.

Im Horoskop ist das Aspektbild mit einem „inneren Schaltplan“ vergleichbar, der die Bewusstseinsstruktur eines Menschen darstellt.

Je nach Beziehung und Verbundenheit können die Aspekte die Funktion der Planeten fördern, einschränken, abwandeln oder erweitern. Das Aspektgefüge spielt deshalb eine ganz zentrale Rolle bei der ganzheitlichen Deutung eines Horoskopes.

Die Betrachtung der Aspektfiguren als „kosmische Bilder“ und die Idee eines Wachstumsgesetzes der Seele sind zentrale Ansätze der Huber-Methode. Im Horoskop vermitteln die farbig eingezeichneten Aspekte, die Lagerung und die Form des Aspektbildes einen anschaulichen Gesamteindruck des komplexen Beziehungsgeflechtes. Über 45 exakt beschriebene Aspektfiguren erlauben die Deutung von Bewusstseinsstrukturen und Lebensmotivationen.

Es gibt Aspekte, die harmonisch zusammenwirken und solche, die in einem Spannungverhältnis zueinander stehen. Als harmonische Aspekte gelten in der Astrologie das Trigon (120°), das Sextil (60°). Spannungsaspekte sind z. B. das Quadrat (90°) und die Opposition (180°).

Die Einteilung in harmonische Aspekte und Spannungsaspekte ist allerdings keine Wertung. Die astrologische Psychologie nach Huber wertet nicht nach guten oder schlechten Aspekten.

 

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