22. Februar 2012
Wie in jedem Jahr, gibt es auch 2012 wieder die Aktion „7 Wochen ohne“ der evangelischen Kirche. Vom Aschermittwoch bis zu Ostern heißt es nun, auf etwas zu verzichten.
In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „ohne falschen Ehrgeiz“.
Genau das Richtige für uns Autoren, finde ich. Auf falschen Ehrgeiz verzichte ich gern.
Wenn ich zu ehrgeizig, zu selbstkritisch, zu engherzig in die Tasten haue, merke ich es meinen Geschichten schnell an. Nichts stimmt mehr.
Gute Texte schreibt man vor allem, wenn man ganz locker ans Werk geht.
Pfeifen wir also auf falschen Ehrgeiz! Zumindest 7 Wochen lang!
Wer mehr über die Aktion wissen möchte, klickt Hier
14. Februar 2012
Der Kindle-Shop verschenkt Liebesromane, die Blumenläden halten die schönsten Sträuße bereit. In den Süßwaren-Abteilungen der Kaufhäuser stapeln sich die Pralinenkartons.
Und was tun wir Autoren?
Na, was wohl?
Liebesbriefe schreiben natürlich!
Oh, je! Wie schreibt man denn einen Liebesbrief?
Einen, der richtig gut ist und bei dem Liebsten/der Liebsten auch gut ankommt?
Nichts einfacher als das: Kein geringerer als der Philosoph Rousseau gibt eine ebenso kurze wie klare Anweisung:
„Du musst anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und enden, ohne zu wissen, was du gesagt hast.“
Na, dann mal los!
Das dürfte doch nicht so schwierig sein …
7. Februar 2012
In Deutschland initiiert und koordiniert klicksafe Aktionen und Veranstaltungen am Safer Internet Day.
klicksafe ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission.
„Um die sichere Nutzung moderner Kommunikationsmittel zu fördern und Verbraucher vor unerwünschten Inhalten zu schützen, startete die EU 1999 das “Safer Internet Programme”: einen Aktionsplan, dessen Schwerpunkte die Bekämpfung von illegalen, unerwünschten oder schädlichen Inhalten sowie die Förderung eines sicheren Umfelds und die Sensibilisierung darstellen. Das beinhaltet auch die Aufklärung der Bevölkerung und Pflege der Zusammenarbeit in einer breit angelegten Partnerschaft von gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen. Mit der Verabschiedung des “Safer Internet Programme 2009-2013″ durch das Europäische Parlament und den Rat Ende 2008 ging das Programm in die mittlerweile dritte Runde und wurde um weitere vier Jahre verlängert.“ Quelle: klicksafe
28. Januar 2012
„Man muss leben, damit man sich mit dem Tod anfreundet … glaube ich, trallala.“
Diesen Satz hat Astrid Lindren 1986 in einem Gespräch gesagt, wer wollte bezweifeln, dass sie ihn wahrgemacht hat?
Die weltbekannte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren starb heute vor zehn Jahren im Alter von 94 Jahren.
Hinterlassen hat sie uns ihre vielen Bücher und ihre Figuren, die für immer lebendig bleiben werden. Allen voran Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga.
Astrid Lindgrens Geschichten spiegeln ein Stück heiler Welt und fröhlicher Kindheit wider. Die Schriftstellerin zeigte selbst im hohen Alter stets das innere Kind in sich.
Das macht sie so liebenswert, dass ich gern an sie denke und an Ihrem Todestag ihr zu Ehren in ihren Werken schmökere. So wecke ich auch in mir das innere Kind und lebe intensiv, um mich mit dem Tod anzufreunden.
Trallala …
16. Januar 2012
Seit einem Monat besitze ich nun schon mein handliches Gerät, mit dem ich elektronische Bücher herunterladen und lesen kann. Alle Funktionen sind mir bestens vertraut, wir haben uns angefreundet, mein Kindle und ich.
Als bekennende Leseratte habe ich selbstverständlich auch schon diverse eBooks gekauft, wobei das Wort „kaufen“ eine ganz neue Bedeutung bekommen hat.
Das Tolle an vielen Klassikern ist, dass man sie gratis bekommt.
Artig bedankt sich der eBook-Shop anschließend auch noch für den Kauf!
Wenn das nicht antreibt, immer mehr zu „kaufen“!
Und die Leseratte?
Sie kommt mit dem Schmökern gar nicht mehr nach.
Wer schafft es schon, alle drei Bände von Tausend und eine Nacht zu lesen?
Dazu die umfangreichen Werke von Goethe und seinen Zeitgenossen, die Märchen von Andersen und den Brüdern Grimm?
Ich werde zusätzliche Stunden einplanen müssen …
Aber da wird mir schon wieder neuer Lesestoff angeboten, oh je!
6. Januar 2012
Kann Friedrich Schiller, mehr als 200 Jahre nach seinem Tod, als Ratgeber für uns moderne Menschen fungieren?
Die Autoren, Eva Wodarz-Eichner und Karsten Eichner, versprechen uns in ihrem Buch „Die Schiller-Strategie“, dass Friedrich Schiller uns mit seinem ganzen Leben ein anschauliches Beispiel dafür geben kann, wie wir unser Leben und unsere Karriere planen können.
Denn, ich zitiere die Autoren: „Hinter Schillers literarischem Erfolg steckte nicht nur Können, sondern auch eine ausgeklügelte Karrierestrategie.“
Und genau dieser Strategie sind die Autoren auf der Spur. Sie gewähren Einblick in die 33 Erfolgsgeheimnisse des Klassikers, wie der Untertitel des Buches schon verrät.
Werfen wir doch einen kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis!
Die 33 Kapitel sind verteilt auf fünf Gebiete: Visionen entwickeln, Erfahrungen sammeln, Mit Rückschlägen umgehen, Freunde finden, Netzwerke knüpfen, Strategisch ans Ziel kommen.
Da finden wir unter Punkt 1: Entwickle Visionen für Dein Leben – und setze sie um
Das passende Zitat von Schiller steht gleich darunter:
„Schon 23, und noch nichts für die Unsterblichkeit getan!“ (Don Carlos)
Punkt 2: Sei leidenschaftlich: Nur mit ganzem Herzen kannst Du Großes vollbringen
Wieder ein Schiller-Zitat: „Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken Himmlische, dein Heiligtum.“ (Ode an die Freude)
Und auch Punkt 3 sei noch zitiert: Lass‘ Deinen freien Geist nicht einengen: Sei unabhängig – sei mutig
„Kein Kaiser hat dem Herzen vorzuschreiben.“ (Wallensteins Tod)
Eine Zeittafel, die von Schillers Geburtsjahr 1759 bis zu seinem Tode 1805 die wichtigsten Stationen aus Schillers Leben zeigt, rundet das Buch ab.
21. Dezember 2011
Der Geist des Jahres 2011, so der Vorsitzende der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), wird am besten durch das Wort „Stresstest“ ausgedrückt.
Schauen wir uns daraufhin die vorherigen Wörter einmal an, sehen wir 2010 den “Wutbürger”. 2009 hat die “Abwrackprämie” den Geist des Jahres ausgedrückt, 2008 die “Finanzkrise” und 2007 die “Klimakatastrophe”.
Wer noch mehr wissen will, klickt
Hier
Er kommt u.a. zur Fanmeile, ins alte Europa und findet den Teuro …
Viel Vergnügen!
13. Dezember 2011
Anstatt durch die Läden zu hasten und Geschenke zu kaufen, habe ich mir einfach mal selbst ein Geschenk gemacht. Damit besitze ich nun die begehrte Gerätegattung von Amazon, mit der man elektronische Bücher herunterladen und lesen kann (so sagt es Wikipedia).
Und was sage ich?
Er ist ein wahrer Tausendsassa. Liegt auf Anhieb bequem in der Hand, ist kinderleicht zu bedienen und hat einen Vorzug, der mir besonders gefällt: Ich kann die Schrift mit zunehmender Ermüdung der Augen vergrößern. Der reinste Luxus!
Aber …
Er wird mir niemals ein Buch ersetzen können. Zu unsinnlich ist das Gefühl, ihn längere Zeit zu halten. Ich habe ihn schon zwischen zwei Buchseiten gelegt, um mein Lesevergnügen zu steigern. Denn meine Hände lesen mit (so wie das Auge mitisst). Meine Handflächen wollen erfassen, wo ich bin, wie schwer das bereits Gelesene wiegt und was noch vor mir liegt.
Fazit:
Mein kleiner Hexer ist ideal für das Studieren von Leseproben. In wenigen Sekunden sind sie gratis heruntergeladen. Ich kann sie in einer optimalen Schriftgröße lesen und so die Spreu vom Weizen trennen, sprich: die Bücher auswählen, die ich dann kaufe. Den Weizen genieße ich aber weiterhin wie eh und je in einem richtigen Buch.
14. November 2011
Am nächsten Freitag, also am 18. November, findet der Bundesweite Vorlesetag 2011 statt.
Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen.
Wenn das kein Grund für Autoren ist, endlich die eigenen Texte aus der Schublade zu holen und einem Publikum vorzustellen! Denn natürlich kann man auch zu Hause die eigene Familie, Freunde und Bekannte mit eigenen Texten erfreuen.
Nur Mut!
Und hier noch ein Link: Vorlesetag
11. November 2011
Ein Hoch auf die Kaffeemaschine! Seit es sie gibt, sollte es keine Schwierigkeiten mehr bereiten, den köstlichen Wachmacher in gewünschter Schwärze in die Tasse zu bekommen.
Doch es gibt Menschen, die eigentlich schon vorher einen Kaffee brauchen, um den Akt der Zubereitung am frühen Morgen korrekt zu vollziehen.
Ein solcher Mensch bin ich.
Alle Varianten habe ich schon durchgespielt: Ich habe Kaffee ohne Wasser aufgebrüht.
Nennen wir diese Luftnummer einmal die „trockene Tasse“.
Dann gelang mir die „glasklare Tasse“, eine Variation ohne Kaffeepulver.
„Anfängertasse“ könnte man die durchsichtige Plörre nennen, für die eine geknickte Filtertüte entscheidend war.
Für die „leichte Tasse“ dagegen, füllte ich Wasser ein, steckte auch eine Filtertüte ins dafür vorgesehene Fach, fügte löffelweise Kaffeepulver hinzu und … weiter nichts. Ich vergaß, den Schalter zu drücken, widmete mich derweil anderen Dingen und wunderte mich beim Anheben der Kaffeekanne, dass sie so leicht war.
Aber heute Morgen gelang mir die Krönung in meiner Laufbahn als Kaffeetante: Wasser, Kaffeepulver, Filtertüte: alles perfekt geplant und ausgeführt.
Sogar den Schalter hatte ich betätigt und noch schnell Brötchen besorgt.
Als ich wieder zur Tür hereinkam, kam mir der Kaffee entgegen. Ein brauner Bach floss über die Arbeitsfläche, den Schrank hinab, über die Fliesen zur Tür. Wollte der Kaffee fliehen? Hatte er Angst vor weiteren Experimenten?
Nein, es fehlte nur die Kaffeekanne. Sie stand neben der Maschine.
Lag es vielleicht am Datum?
11.11.11
Na, dann mal auf in die närrische Zeit!